• Faire Steuern für Frieden und Wohlstand

    »There's class warfare, all right, but it's my class,
    the rich class, that's making war, and we're winning.« (Warren Buffett, Investor)

  • 45 Milliarden

    Die geplante Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte in elf europäischen Staaten könnte einer Studie zufolge Deutschland jährlich bis zu 45 Milliarden Euro einbringen.

    Aktienhandel besteuern

    Die Steuer soll die Finanzbranche an den Kosten der Schuldenkrise beteiligten, in der die EU-Staaten zur Rettung von Instituten Milliarden Euro an Steuermitteln aufwenden mussten. In einer EU-weiten Form war das Projekt besonders am Widerstand Großbritanniens und Schwedens gescheitert.

    Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. März 2015

  • 18 Milliarden

    »Der Staat kann bis zu 18 Milliarden Euro im Jahr einsparen,
    wenn er unsinnige Steuersubventionen abschafft oder wenigstens weniger großzügig ist«

    Michael Thöne, Finanzwissenschaftliches Forschungsinstitut Köln

    Subventionen abbauen

    Zugmaschinen, Firmenwagen, Pendlerpauschale: Ökonomen kritisieren zum Teil veraltete Subventionen und fordern Reformen. Viele Milliarden ließen sich einsparen.

    Quelle: Welt.de, 26. Juni 2016

  • 10 Milliarden

    Höhere Spitzensteuersätze, höhere Besteuerung der Kapitaleinkünfte sowie Abbau von Steuerbegünstigungen für Gewinn- und Vermietungseinkünfte.

    Vermögenssteuer wieder einführen

    Das reichste Prozent der Deutschen besitzt ein Drittel des Gesamtvermögens. Würde man nur einen Teil dieses Wohlstand besteuern, es brächte dem Staat jährlich Milliarden.

    Quelle: Zeit.de, 17. März 2015

  • 9,5 Milliarden

    Diese Summe wird jährlich an den Tanksäulen Deutschlands verschenkt, aber nicht gleichmäßig.

    Dieselfahrer bezahlen weniger. Warum?

    »Wenn Diesel an den Tankstellen wie Benzin besteuert würde, könnte sich der Fiskus über Mehreinnahmen von 9,5 Milliarden Euro freuen – im Jahr. Von 1990 bis Ende vorvergangenes Jahr kommt die Bundesregierung auf hypothetische Mehreinnahmen von insgesamt 254 Milliarden Euro.«
    Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Mai 2017

  • 1,6 Milliarden

    Würden die deutschen Beamten in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln, könnte der Staat jedes Jahr Milliarden sparen.

    60 Milliarden bis zum Jahr 2030

    »Würde die Beihilfe für Beamte abgeschafft und für sie auch die gesetzliche Krankenversicherungspflicht eingeführt, beträfe das rund 67 Prozent der bislang privat versicherten Staatsbediensteten in Arbeit und Ruhestand. Weitere 21 Prozent würden aus finanziellen Gründen freiwillig in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wechseln. Lediglich 12 Prozent der bisher privat versicherten Beamten blieben das aus finanziellen Gründen auch weiterhin. So wären dann insgesamt neun von zehn Beamten gesetzlich krankenversichert und der Staat schnell finanziell entlastet: Mit einem Großteil der Beamten in der GKV könnten Bund und Länder bereits im ersten Jahr etwa 1,6 beziehungsweise 1,7 Milliarden Euro einsparen. Bis 2030 würden die öffentlichen Haushalte um insgesamt rund 60 Milliarden Euro entlastet.«

    Quelle: Bertelsmann-Stiftung, 10. Januar 2017

  • Mehrere Milliarden

    Immer wieder schaden Betrüger den Staat durch sogenannte Umsatzsteuerkartelle. Der kürzlich aufgeflogene Betrug mit Umweltzertifikaten ist einer der bekannteren Fälle.

    850 Millionen Schaden

    »Sogenannte Umsatzsteuerkarusselle mit CO2-Zertifikaten kosteten den deutschen Steuerzahler 850 Millionen Euro. Dabei wurden solche Zertifikate steuerfrei nach Deutschland eingeführt, beim Weiterverkauf über eigens dafür gegründete Firmen im Inland aber 19 Prozent Umsatzsteuer aufgeschlagen. Der Trick bestand darin, diese Steuer nie ans Finanzamt abzuführen, die Umsatzsteuer aber beim baldigen Export der Ware erstatten zu lassen.«

    Quelle: Der Spiegel, 13. Januar 2017